Firstcom Europe AG stärkt Cyber-Resilienz mit SecurityScorecard

Firstcom Europe AG stärkt Cyber-Resilienz mit SecurityScorecard

am 08.01.20263 Minuten Lesezeit

Ausgangssituation

Als Anbieter moderner Kommunikationslösungen betreibt die Firstcom Europe AG eine komplexe IT-Landschaft mit verschiedenen, von außen erreichbaren Systemen und Domains. Um diese Infrastruktur bestmöglich zu schützen, war bereits ein internes Monitoring im Einsatz – es fehlte jedoch eine Lösung, die die externe Angriffsfläche aus Sicht eines potenziellen Angreifers bewertet und laufend aktualisierte Sicherheitskennzahlen liefert.
Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Transparenz in der Lieferkette, nicht zuletzt durch gesetzliche Rahmenwerke wie NIS-2, die ein strukturiertes Monitoring von Dienstleistern und Partnern fordern.

Die Lösung: SecurityScorecard als externes Sicherheitsradar

Mit SecurityScorecard ergänzte Firstcom Europe AG ihr bestehendes Monitoring um eine externe Sicht auf alle von außen erreichbaren Systeme, Domains und URLs. Die Plattform liefert ein klares Security-Scoring und zeigt unmittelbar, ob das eigene Sicherheitsniveau über oder unter dem Branchendurchschnitt liegt – ein Ansatz, der auch in anderen Branchen zur objektiven Bewertung des Cyberrisikos etabliert ist.
Die Implementierung erfolgte schnell: Kurz nach der Anbindung stand ein vollständiger Überblick über den aktuellen Sicherheitsstatus zur Verfügung, inklusive einer priorisierten Liste aller erkannten Schwachstellen.

Benutzerfreundliche Oberfläche und effiziente Priorisierung

Die webbasierte Adminoberfläche von SecurityScorecard erwies sich als intuitiv und übersichtlich: Relevante Issues, die sich negativ auf das Scoring auswirken, werden auf der eigenen Scorecard klar hervorgehoben. Über Filter nach Schweregrad oder „Breach Risk“ lassen sich dringende Themen gezielt auswählen und zuerst bearbeiten – ein Vorgehen, das in zahlreichen Case Studies als Schlüssel zur effizienten Ressourcensteuerung beschrieben wird.
Durch Anklicken eines Issues erhält das Security-Team weiterführende Details und praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Behebung. Anfragen an den Support wurden mit kurzer Reaktionszeit beantwortet; zusätzlich unterstützt künftig das KI-basierte Tool ChatSCC bei produktbezogenen Fragestellungen.

Kontinuierliche Sicherheit statt einmaligem Penetrationstest

Im Alltag zeigte sich schnell, dass SecurityScorecard einer Art permanentem Penetrationstest ähnelt – mit dem Vorteil, dass die Prüfung nicht punktuell, sondern kontinuierlich erfolgt. So konnte beispielsweise ein veralteter Router identifiziert werden, der nicht mehr benötigt wurde; nach seiner Deaktivierung verbesserte sich der Sicherheitsscore messbar innerhalb kurzer Zeit. Ähnliche kontinuierliche Verbesserungszyklen werden auch in anderen Unternehmen beobachtet, die SecurityScorecard einsetzen.
Diese laufende Aktualisierung unterstützt das Security-Team dabei, Verbesserungen direkt im Score abzulesen, den Erfolg von Maßnahmen zu dokumentieren und intern wie extern transparent zu kommunizieren.

Erweiterter Nutzen: Lieferanten-Monitoring und NIS-2-Compliance

Neben der eigenen IT-Landschaft nutzt Firstcom Europe AG das Tool „SecurityScorecard“ zur Überwachung von Lieferanten und Dienstleistern. Damit erhält das Unternehmen einen strukturierten Überblick über das Sicherheitsniveau in der gesamten Wertschöpfungskette – ein Ansatz, den auch andere Organisationen zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen nutzen, etwa im Kontext von NIS-2 oder branchenspezifischen Compliance-Vorgaben.
Durch die objektiven Ratings lassen sich potenzielle Risiken bei Partnern frühzeitig erkennen, gezielte Verbesserungsmaßnahmen einleiten und Nachweise gegenüber Aufsichtsbehörden oder Kunden leichter erbringen.

Ergebnisse auf einen Blick

  • Schnell implementierte Lösung als Ergänzung zum bestehenden Monitoring.
  • Sofortige Transparenz über extern sichtbare Schwachstellen und das eigene Sicherheitsrating im Branchenvergleich.
  • Effiziente Priorisierung von Issues nach Schweregrad und Breach Risk, inklusive konkreter Lösungsempfehlungen.
  • Kontinuierliche Verbesserung des Security-Scorings, nachweisbar z. B. durch das Abschalten oder patchen veralteter Systeme.
  • Strukturiertes Monitoring von Lieferanten zur Unterstützung der Einhaltung von NIS-2 und anderer Regulatorik – im Einklang mit typischen Einsatzszenarien von SecurityScorecard im Bereich Third-Party-Risk-Management.